Bestandteile des Qualitätsfaktors

Der Qualitätsfaktor wird von Google differenziert berechnet und zwar je nach Netzwerk –für die Suche und das Suchnetzwerk und zudem für das Google Display Netzwerk.

Je nach Netzwerk fließen verschiedene Faktoren in die Berechnung des Qualitätsfaktors ein.

Im Suchnetzwerk sind das laut Google:

  • Die Klickrate des Keywords und der zugehörigen Anzeige auf Google
  • Bisherige Klickrate des gesamten Kontos
  • Bisherige Klickrate der Anzeige URL in der Anzeigengruppe
  • Qualität der Zielseite (Ladezeit und inhaltliche Relevanz)
  • Relevanz des Keywords für die dazugehörige Anzeige(n)
  • Relevanz des Keywords und der zugehörigen Anzeige für die individuelle Suchanfrage
  • Kontoleistung in der spezifischen Region
  • Seit dem 24.10. relevante Anzeigenerweiterungen
  • Sonstige Faktoren

Innerhalb des Suchnetzwerkes (Suchpartner von Google, z.B. T-Online) wird die Klickrate nur für die Suchpartner von Google zur Bewertung herangezogen, nicht für die Bewertung auf Google selbst.

Die Klickrate und die Historie unseres Kontos stehen auf der Liste ganz oben. Die Klickrate zeigt uns, wie passend die User unsere Anzeigen zu den von uns ausgewählten Suchbegriffen finden. Google skaliert dabei die Klickrate nach Position, d.h. eine schlechte Position und eine damit verbundene schlechtere Klickrate sollte sich nicht negativ auf den Qualitätsfaktor auswirken.

Die Historie ist ebenso sehr wichtig, womit auch wiederum klar wird, dass ein langjähriger Account mit optimierten Kampagnen ein wertvolles Asset ist.

Die Zielseite ist schon allein aus Conversionsicht wichtig und sollte natürlich schnell laden, einzigartige und informative Inhalte bieten, kurz den User glücklich machen, ihm das Gefühl geben, dass er bei uns richtig ist und ihn dazu bringen, dass er bei uns kauft oder eine Anfrage an uns richtet.

Dass Keyword und Anzeigentext möglichst gut zusammen passen sollten, ist quasi schon mit dem Faktor Klickrate gesagt. Die Relevanz des Textes in Bezug auf ein Keyword ist dennoch höher, wenn der Begriff wirklich im Text vorhanden ist (das ist nicht der Fall, wenn ich bspw. die Keyword Insertion benutze).

Je nach Matchtype werden meine Anzeigen unter den verschiedensten Suchanfragen ausgeliefert, die vielleicht nur Synonyme meines Begriffes sind (bei Broad Match) oder auch sehr spezielle Kombinationen meines Begriffes (z.B. bei Phrase Match). Je nach eingegebener Phrase habe ich eine mehr oder weniger hohe Relevanz. Z.B. ist es ein großer Unterschied, ob jemand vergleichen oder schon bestellen möchte. Google berücksichtigt dies, indem zu jeder Suchanfrage auch ein individueller Qualitätsfaktor berechnet wird.

Am  24.10. hat Google in diesem Post bekannt gegeben, dass auch die Verwendung von Anzeigenerweiterungen in den Qualitätsfaktor einfließt.

Last but not least werden die Relevanz unserer Anzeige in der entsprechenden Region (lokalisierter Ort des Suchenden) und sonstige (nur zu erahnende) Faktoren als Kriterium für den Qualitätsfaktor herangezogen.

Im Display Netzwerk wird der Qualitätsfaktor von weniger Parametern bestimmt (siehe Übersicht von Google):

  • Bisherige Leistung der Anzeige auf dieser und ähnlichen Websites
  • Relevanz der Anzeigen und Keywords in der Anzeigengruppe für die Website
  • Qualität der Zielseite
  • Sonstige Relevanzfaktoren

Im bald folgenden Kapitel werden wir uns damit beschäftigen, wie wir den Qualitätsfaktor optimieren können.

[sociallocker id=“1357″] [/sociallocker]